Detailinformation

Ablauf

Um 10 Uhr startet der erste, interne Teil des Events: ExpertInnen, PraktikerInnen, Studierende, Lehrende, Forschende und andere Interessierte werden in fünf Fokusgruppen geteilt. Zwei Mal zu je 35 Minuten diskutieren die Gruppen über fünf zentrale Kernfragen der Nachhaltigkeitskommunikation, verhandeln ihre Problemsicht und sammeln Ideen für Lösungsstrategien. Dabei haben die Teilnehmenden in beiden Runden Gelegenheit zu wechseln und somit jeweils bei zwei Themen mitzuwirken:

  • AG1. Journalismus und Nachhaltigkeit: Die Rolle der Medien als „4. Macht im Staat“. Was fördert, was behindert qualitativen Journalismus zu Nachhaltigkeitsthemen? Was funktioniert gut, was weniger? Wo liegen die Grenzen? Welche externe Rahmenbedingungen sind zu klären?
  • AG2. Nachhaltigkeitskommunikation der Unternehmen – zwischen ehrlichem Engagement und Greenwashing. Was ist von Nachhaltigkeits-PR und CSR-Berichten zu halten? Wie sieht die unternehmensinterne Praxis und Kommunikation aus? Was ist anderes als Greenwashing von Firmen zu erwarten, die von der Verbreitung nicht-nachhaltiger Produkte leben?
  • AG3. Informations-Ungleichgewichte – Wie wirksam sind Umweltbildung, unabhängige Ecolabel und Einkaufsberatung in der öffentlichen Gesamtkommunikation? Und wie stark sind dem gegenüber Marketing & Werbung bezüglich Immer-mehr, Immer-schneller, Immer-schneller-kaputt? Wie könnte ein Gleichgewicht hergestellt werden, welches Voraussetzung ist für mündigen Konsum?
  • AG4. Der Beitrag der Kommunikationswissenschaft: Was leistet die Kommunikationswissenschaft in Forschung und Lehre für eine nachhaltige Transformation? Soll sich die Wissenschaft distanzieren oder – auf Basis der eigenen Kompetenz – die Stimme in der Öffentlichkeit erheben?
  • AG5. Welche Kampagnen braucht das Land? Öffentliche Einrichtungen und NGOs bemühen sich engagiert, und letztere auf Spendenbasis(!), um die Aufdeckung von sozialen und ökologischen Missständen. Was ist ihre Rolle und Wirkung im Spiel der Kräfte? Was sind ihre kommunikativen Erfahrungen und Vorschläge?
11:45 Uhr: Live-Stream der Podiumsdiskussion über die Ergebnisse der Fokusgruppen

Um 11:45 Uhr geht es in die nächste Runde. Im zweiten öffentlich gestreamten Teil des Events, moderiert von Karin Bauer (DerStandard) , präsentieren die Fokusgruppen die Ergebnisse ihrer Arbeit im Podium. Diese werden anschließend mit kompetenten Vertretern aus dem Klimaministerium, der Wirtschaftskammer, der Arbeiterkammer und einem Kommunikationswissenschafter diskutiert. Ziel ist es am Ende eine gemeinsame Erklärung oder zumindest eine Statement-Liste mit „konstruktiven Anregungen für eine gemeinsame Strategie zur Verbesserung der Nachhaltigkeitskommunikation“ zu erhalten. Dieser Teil der Veranstaltung kann online mittels eines zugesendeten Links via Streaming mitverfolgt werden. Dabei besteht die Möglichkeit, via Chat Fragen und Anmerkungen einzubringen, die von unserer ChatModeration zusammenfassend in die Diskussion eingebracht werden. Wer interessiert ist, die Podiumsdiskussion (ab 11:45 Uhr) via Streaming zu verfolgen bzw. die Mitschnitte der
Fokusgruppen „nachzuschauen“ ist herzlich eingeladen sich anzumelden. Wir übermitteln rechtzeitig vor dem Event per E-Mail den Link zur Teilnahme des Live-Streams bzw. zur Nachlese der Fokusgruppendiskussionen, die Anfang der darauffolgenden Woche auf der Event-Webseite nachgeschaut werden können.

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